Archiv der Kategorie: Wir sind Kirche

“Spiritual Care” verbessert Heilung

Unsere Kollegin Dipl.-PAss.in Doris Wierzbicki berichtet über ihre Arbeit als Krankenhausseelsorgerin im Diakonissenkrankenhaus Linz im ORF Oberösterreich:

In schwierigen Lebenssituationen, z.B. im Krankheitsfall, suchen Menschen oft spirituelle Unterstützung. Das Krankenhaus der Diakonissen Linz bietet dafür „Spiritual Care“ an. Dies kann die Genesung verbessern, belegen Studien.

Die spirituelle Sorge um den kranken Menschen hat nichts mit Frömmigkeit oder einer bestimmten Glaubensrichtung zu tun. Vielmehr geht es dabei um eine Haltung und mehr Aufmerksamkeit gegenüber dem ganzen Menschen, der in einer schwierigen Situation unterstützt wird.

„Auf spiritueller Spursensuche“
Doris Wierzbicki, Seelsorgerin der Diözese Linz und Expertin für „Spiritual Care“: “Ich habe zum Beispiel eine Patientin gehabt, die große Angst vor Operationen gehabt hat. Das hatte einfach lebensgeschichtliche Hintergründe. Weiterlesen

Kirche so nah bei den Menschen

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Diözese Linz, Gesellschaftspolitik, Wir sind Kirche veröffentlicht.

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

In unserer Diözese geschieht in vielen Bereichen unheimlich kreative Seelsorge.
Der Verein der Freude der Pfarre Pinsdorf wollte dem mit einer eigenen Zeitung Rechnung tragen. Ein paar Projekte wollen wir euch auf dem BR-Blog vorstellen.

Viel Spaß beim Lesen.

Mag. Gerhard Pumberger
Betriebsrat und Pfarrassistent in Pinsdorf

Die Zeitung findest du hier (klick!).

Haus-Schluss-Fest am Seminar für kirchliche Berufe

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SchlussliturgieSelbstbewusst und stark…

So charakterisierte Wiens Pastoralamtsleiterin Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel die Gründerin des Seminars für kirchliche (Frauen-)Berufe, Hildegard Holzer. Unmittelbar nach dem Krieg hatte diese begonnen, eine Ausbildung zu entwickeln, die  – damals nur Frauen – die Möglichkeit geben sollte, an der Seite der Priester kompetent seelsorglich zu wirken.

Ziemlich selbstbewusst und stark haben in den 70-er Jahren die damaligen Verantwortlichen, darunter Peter Paul Kaspar, eine Jugendleiterausbildung konzipiert, die junge Menschen für einen  seelsorglichen  und sozialen Dienst in den Pfarren befähigen sollte.

Beide sprachen beim Haus-Schluss-Fest des Seminars für kirchliche Berufe zu den rund 450 … weiterlesen.

Die Thesen zum Vortrag von Prof. Peter Paul Kaspar findest du hier.

(Quelle: erdundhimmel.wordpress.com)

Linz, ein guter Boden für Kirchenreformer

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Ein lesenwerter Kommentar von Heinz Niederleitner von den Oberösterreichischen Nachrichten:

Die Diözese Linz ist ein Beispiel für wohlüberlegte Kirchenreformen

Bereits zum zweiten Mal traf sich die reformorientierte Pfarrer-Initiative gestern zur Generalversammlung in Linz. Das hat offiziell damit zu tun, das Linz auch aus Tirol oder Vorarlberg gut erreichbar ist. Aber auch damit, dass es in Oberösterreich viele Engagierte für kirchliche Reformen gibt. Den Hintegrund hierfür bietet die „offizielle“ Kirche: Denn die Diözese Linz war und ist ein Symbol für kirchlichen Fortschritt – und eine der in vielerlei Hinsicht lebendigsten Diözesen dazu. Der „Linzer Weg“ ist für extrem konservative Kreise ein Schimpfwort – für viele ist er aber eher ein Grund, stolz zu sein. Insofern ist es kein Zufall, dass Oberösterreichs einstige Präsidentin der Katholischen Aktion, Margit Hauft, fast nahtlos in den Vorstand der Laieninitiative gewechselt ist.

Man darf Linz aber nicht zu einer „Rebellenhochburg“ hochstilisieren, wie das in „Fundi“-Internetforen gelegentlich zu lesen ist. Die reformorientierte Tradition in Linz hat wesentlich mit den „23 guten Aichern-Jahren“ zu tun, die mittlerweile schon sprichwörtlich sind. Sie ist aber älter: Bischof Maximilian Aicherns Vorgänger Franz S. Zauner war ein Pionier der liturgischen Bewegung, der sich in den 50er-Jahren die Freiheit nahm, Teile einer Messe auf Deutsch zu zelebrieren – und so in einen Konflikt mit Rom geriet. Schon damals zeigte sich, dass die Reformanstöße nicht aus Aktionismus erwuchsen, sondern theologisch wohlbegründet waren. Zauners angeblicher „Liturgiemissbrauch“ brachte ihm enorme Unterstützung am Zweiten Vatikanischen Konzil ein – in dessen Folge die volkssprachliche Messfeier entstand.

Wie bei Zauner waren auch die Reformanstöße unter Bischof Maximilian Aichern gut überlegt, zum Beispiel der frühzeitig verstärkte Einsatz von Laien in der Seelsorge. Heute ist man in Oberösterreich trotz des auch hier spürbaren Priester- und Ressourcenmangels nicht gezwungen, großflächige Pfarrfusionspläne schmieden zu müssen wie in den Bistümern Wien oder St. Pölten (wie die fernere Zukunft aussieht, steht freilich offen). Als Wiens Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn im September bei seinem Medienempfang von der Bedeutung der Laien für die Wiener Diözesanreform sprach, konnten ein paar „Linzer“ untereinander feststellen, dass man in Oberösterreich auch zu dieser Erkenntnis gekommen war – nur eben deutlich früher und unter misstrauischer Beobachtung auch aus Wien.

 (Quelle: Oberösterreichische Nachrichten)

Eröffnung 11. Oktober 2011

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Am 11. Oktober 1962 wurde das Zweite Vatikanische Konzil feierlich eröffnet. Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums finden auf der ganzen Welt Festgottesdienste und Feierlichkeiten statt.

Am 11. Oktober beginnt auch das weltweite Jahr des Glaubens, das von Papst Benedikt XVI. ausgerufen wurde und bis 24. November 2013 dauert.

Auch die Diözese Linz feiert am 11. Oktober 2012:

18.15 Uhr: Festgottesdienst im Linzer Mariendom
Im Anschluss: Jubiläumsfest auf Einladung der Katholischen Jugend OÖ auf dem Domplatz

Alle sind herzlich eingeladen, mitzufeiern! Die Gottesdienstvorbereitung wird von Bischofsvikar Johann Hintermaier koordiniert. Die Gestaltung wird das Miteinander von allen Christinnen und Christen unserer Diözese widerspiegeln. Die Katholische Jugend OÖ hat sich für das anschließende Fest auf dem Domplatz viele überraschende Besonderheiten einfallen lassen: Von der Feuershow über Videobotschaften bis hin zum „Fenster zum Himmel“ soll es viele Attraktionen geben.

Herzliche Einladung zum Mitfeiern und Mitfreuen!

Mariendom

Flickr CC by-nc-sa a_kep

(Quelle: freudeundhoffnung.wordpress.com)

“Angesagt wäre die Pfarren zu verkleinern”

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Schüller KBW 2011 013Diese provokante Aussage trifft der Pfarrer von Probstdorf und Wiener Universitätsseelsorger Msgr. Helmut Schüller in der Linzer Kirchenzeitung. Das gesamte Interview zum Nachlesen findest du hier.

 Hemut Schüller war als Referent der Katholischen Bildungswerke des Dekanates Eferding eingeladen und hat unter anderem aus seinem Buch “Notizen eines Landpfarrers” gelesen. In seinen weiteren Ausführungen nahm er auch Bezug auf die Frage nach der Solidarität.

Aufgrund der zunehmenden Einkommensungleichheit, werden lebendige Pfarrgmeinden wieder als Ort der Solidarität an Bedeutung zunehmen. (Helmut Schüller)

Helmut Schüller gehört zu den führenden Köpfen der Pfarrer-Initiative.

“Wir sind Kirche” fordert Menschenrechte auch in der römisch-katholischen Kirche

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Vereinte-nationen-new-yorkEs sei “ein bleibender Skandal”, dass der Vatikan die UN-Menschenrechtserklärung als einer von wenigen Staaten immer noch nicht unterschrieben habe, kritisierte die Bewegung “Wir sind Kirche” am Sonntag in Fulda. Obwohl sich Päpste und TheologInnen in den letzten Jahrhunderten zu Recht immer wieder für die Einhaltung der Menschenrechte „in der Welt“ eingesetzt haben, sei die römisch-katholische Kirchenleitung immer noch nicht bereit, ihre Gültigkeit auch innerhalb der Kirche anzuerkennen und Geltung zu verschaffen. (Quelle: osthessen-news.de)

Mehr dazu findest du hier.