Archiv der Kategorie: Gleichstellung

Infos zu Thema Mutterschutz-/Väterkarenzgesetz; Kinderbetreuungsgeld und Elternteilzeit

Schwangerschaft – Urlaub
Das Mutterschutzgesetz (MSchG) sieht vor, dass der nicht verbrauchte Urlaub (aktueller Urlaub) in einem Arbeitsjahr wenn in diesem eine Karenz angetreten wird. Arbeitnehmerinnen sollten mit ihrem/ihrer ArbeitgeberIn vereinbaren, dass sie den Urlaub vor Beginn der Schutzfrist oder nach der Schutzfrist, aber vor Beginn der Karenz zur Gänze konsumieren. Alter Urlaub bleibt voll bestehen (dieser darf nicht aliquotiert werden). Während des Mutterschutzes wird Urlaub … weiterlesen(klick!)

Für weitere Informationen zu diesem umfassenden Thema stehen eure Betriebsrätinnen Christine Schulz und Anita Buchberger zur Verfügung. Die Kontaktdaten findest du hier(klick!).

Weiterführende Links:
Arbeiterkammer Mutterschutz (klick!)
Broschüre Elternkarenz (klick!)
Kinderbetreuungsgeld (klick!)

Petra Gstöttner-Hofer ist neue Frauenbeauftragte der Diözese Linz

Seit Anfang September ist die Theologin Mag.a Petra Gstöttner-Hofer neue Frauenbeauftragte der Diözese Linz. Sie arbeitet eng mit der diözesanen Frauenkommission unter dem Vorsitz von Mag.a Sissy Kamptner zusammen und folgt Mag.a Sonja Riha, die in die Krankenhausseelsorge wechselt.

v. l.: Mag.a. Sissy Kamptner, Mag.a Petra Gstöttner-Hofer, Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz, Mag.a Sonja Riha
v. l.: Mag.a. Sissy Kamptner, Mag.a Petra Gstöttner-Hofer, Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz, Mag.a Sonja Riha

Petra Gstöttner-Hofer möchte als Frauenbeauftragte vor allem die Anliegen und Themen der Frauen in der Kirche und der Mitglieder der Frauenkommission als Vertreterinnen ihrer Organisationen innerhalb der Katholischen Kirche in OÖ aufgreifen und hörbar machen.
Die neue Frauenbeauftragte der Diözese Linz hat in Innsbruck Theologie und Pädagogik studiert. Bereits während ihres Studiums beschäftigte sie sich mit kirchlichen und gesellschaftlichen Frauenfragen und engagierte sich im Österreichischen Frauenforum Feministische Theologie. Die Sensibilität für Gender- und Gleichstellungsthemen wurde in dieser Zeit grundgelegt. Gstöttner-Hofer hat durch ihre hauptamtliche und ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb der Katholischen Kirche vielfältige Erfahrungen in pastoralen, sozialen und gesellschaftspolitischen Bereichen gesammelt. Sie war Referentin im Sozialreferat der Diözese Linz für die ökumenische Friedensorganisation Pax Christi und lange Jahre Betriebsrätin im diözesanen Pastoralamt. Weiterlesen

Internationaler Frauentag 8. März

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Familie und Beruf, Gleichstellung, Gute Arbeit veröffentlicht.

Die Statistik Austria hat in einer aktuellen Untersuchung festgestellt, dass die Erwerbsbeteiligung von Frauen steigt, gleichzeitig aber die Einkommensunterschiede zu Männern nahezu unverändert bleiben:

Die Erwerbstätigenquote der 15- bis 64-jährigen Frauen stieg laut Statistik Austria im letzten Jahrzehnt von 59,4% (2000) auf 66,4% (2010). Die Zunahme der Frauenerwerbstätigkeit ist jedoch in erster Linie auf einen Anstieg der Teilzeitarbeit (2000: 32,3%; 2010: 43,8%) zurückzuführen. Teilzeitarbeit prägt vor allem die Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Kindern. 2010 waren 69,1% der Frauen im Alter von 25 bis 49 Jahren mit Kindern unter 15 Jahren teilzeitbeschäftigt. Zudem zeigen die Daten, dass Frauen noch immer deutlich weniger verdienen als Männer. Dies schlägt sich sowohl in niedrigeren Pensionen als auch einem höheren Armutsrisiko nieder. (Quelle: Statistik Austria)

Den gesamten Artikel kannst du hier nachlesen.

Hausarbeit: Mythos Halbe-Halbe – Neuer Blickwinkel durch die Väterkarenz

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Familie und Beruf, Gleichstellung veröffentlicht.

Ein interessanter Diskussionsbeitrag zum Thema Väterkarenz  zum Nachlesen und Nachhören:

Halbe HalbeTrotz aller Fortschritte der Gleichberechtigung machen Frauen im Allgemeinen zuhause den Großteil der Hausarbeit. Spätestens mit dem ersten Kind ergibt sich die traditionelle Rollenteilung, sagen Expertinnen. Ihrer Ansicht nach könnte die Väterkarenz daran etwas ändern. (Quelle: oe1.orf.at)

Tag der Diakoninen: Stellungnahme der Frauenkommission der Diözese Linz

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Diözese Linz, Gleichstellung veröffentlicht.

409px-St_Catherine__San_Domenico1998 wurde der 29. April, der Todes- und Gedenktag der hl. Katharina von Siena, vom Katholischen Deutschen Frauenbund zum „Tag der Diakonin“ ausgerufen. An diesem Tag soll auf die Anliegen und Berufungen von Frauen in der Katholischen Kirche aufmerksam gemacht werden.

Die Frauenkommission der Diözese Linz nutzt diese Gelegenheit, um den Blick auf die in der Diözese Linz tätigen Seelsorgerinnen zu lenken und auf eine besorgniserregende Entwicklung hinzuweisen:

Der Ständige Diakonat und die Frauen

In der Diözese Linz arbeiten Frauen und Männer, Geweihte und Nicht-Geweihte in der Seelsorge. Durch den immer akuter werdenden Priestermangel wird die Not in der Seelsorge immer größer. Auf diese Situation wird in der Diözese Linz (und nicht nur dort) zunehmend mit der Weihe von ständigen Diakonen reagiert. Neben ehrenamtlich tätigen Männern entscheiden sich verstärkt auch theologisch ausgebildete Pastoralassistenten und Pfarrassistenten dazu, sich zum ständigen Diakon weihen zu lassen. Sehr oft ist diese Entscheidung beeinflusst durch die immer dringlicher werdende Personalnot in der Seelsorge (= Mangel an geweihten Seelsorgern, die die Sakramentenspendung aufrecht erhalten können). Diese Entwicklung bringt die schwierige Situation von Frauen als Seelsorgerinnen verstärkt ins Bewusstsein. (Quelle: Diözese Linz)

 Hier findest du den gesamten Artikel