In diesen Tagen wurde das Urlaubsgeld überwiesen. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind ausschließlich durch den Kollektivvertrag abgesichert. Urlaubs- und Weihnachtsgeld ist nicht der Erfolg der österreichischen Gesetzgebung, sondern der VerhanderlerInnen aus Gewerkschaften. Eine Mitgliedschaft zahlt sich also aus. Auch wir BetriebsrätInnen freuen uns wenn du uns, durch deine Gewerkschaftsmitgliedschaft, untersützt – hier gehts zur Mitgliedsanmeldung.
Archiv des Autors: Christian Penn
Inflation stieg im April auf 3,3%
Die Inflationsrate für April 2011 betrug nach Berechnungen von Statistik Austria 3,3% (März 3,1%, Februar 3,0%). Das war der höchste Wert seit September 2008 (3,8%). Hauptverantwortlich für den Anstieg der Inflation waren weiterhin Preissteigerungen bei Mineralölprodukten (durchschnittlich +18,4%; Einfluss auf die Inflationsrate insgesamt +0,82 Prozentpunkte). Zweitwichtigster Preistreiber waren Nahrungsmittel (durchschnittlich +3,7%).
Flugtickets (+16%) wirkten aufgrund eines 12-Monats-Basiseffekts (überdurchschnittliche Verbilligungen vor einem Jahr) zusätzlich inflationsbeschleunigend auf den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), in dem sie einen höheren Gewichtungsanteil einnehmen als im Verbraucherpreisindex (VPI).Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2010 (VPI 2010) für den Monat April 2011 betrug 103,4. Gegenüber dem Vormonat (März 2011) stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,5%. (Quelle: Statistik Austria)
„Soziale Praxis der Kirche ist Kernthema“
Am 15. Mai. 1891 nahm Papst Leo XIII mit der ersten Sozialenzyklika „Rerum novarum“ umfassend zur sozialen Frage Stellung.
Die soziale Praxis der Kirche ist kein Randthema, sondern gehört zum Kern der christlichen Botschaft und deren Verkündigung. Das betonte der Leiter der Katholischen Sozialakademie Österreichs, P. Alois Riedlsperger, in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der „Kirchenzeitung der Diözese Linz„. Er äußerte sich anlässlich des Jubiläums „120 Jahre Katholische Soziallehre“: Vor 120 Jahren – am 15. Mai 1891 – gab Papst Leo XIII. (1878-1903) mit seiner Enzyklika „Rerum Novarum“ den Anstoß zur Entwicklung einer eigenen modernen katholischen Soziallehre. (Quelle: Katholische Presseagentur Österreich)
In ÖGB aktuell findest du ebenfalls einen interessanten Artikel, auf Seite 6, dazu. Und hier der Vortrag von Bischof Maximlian Aichern im Parlamant zu diesem Thema.
MitarbeiterInnentreffen 2011 „Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen“ (Franz Kafka)
Unter diesem Motto fand das diesjährige MitarbeiterInnen Treffen von Pastorale Berufe, im Bildungshaus Schloss Puchberg statt. Der Schwerpunkt lag heuer auf der Auseinandersetzung mit dem Arbeitspapier „Kirche im Territorium“ und dem Projekt „Betriebliche Gesundheitsförderung“.
Mag.a Edeltraud Artner-Papelitzky, geschäftsführende Vorsitzende des Pastoralrates, der Diözese Linz, erläuterte in ihrem Eingangsstatement die Hintergründe zum Arbeitspapier „Kirche im Territorium“ Dabei wies sie im besonderen auf die unterschiedlichen Kirchenbilder und Traditionen hin, aus denen sich auch die verschiedenen Interessen für die Weiterentwicklungen in der Kirche ergeben. Weiterlesen
Bewegung bedeutet Lebensqualität
Die warme Jahreszeit bietet sich geradezu an sich in frischer Luft zu bewegen.
Bei den meisten Menschen ist die stärkste Motivation, um körperlich aktiv zu sein, die Freude an der Bewegung selbst. Egal ob Spazierengehen in der Natur, Gartenarbeit oder Sport – jeder Mensch hat eine Tätigkeit, die besonders viel Spaß macht. Bewegung hilft, das Leben zu genießen. Wenn Ihre Energiebilanz dank körperlicher Aktivität ausgeglichen ist, können Sie sich Ihre Mahlzeiten richtig schmecken lassen. Viele Menschen sind auch körperlich aktiv, um fit zu sein und sich wohlzufühlen. (Quelle: Gesundheit.gv.at)
Hier findest du wertvolle Links rund um Bewegung: Bewegung-Wirkung und Nutzen; Gesunde Bewegung und Tranining; Bewegungsempfehlungen für Erwachsene
Hausarbeit: Mythos Halbe-Halbe – Neuer Blickwinkel durch die Väterkarenz
Ein interessanter Diskussionsbeitrag zum Thema Väterkarenz zum Nachlesen und Nachhören:
Trotz aller Fortschritte der Gleichberechtigung machen Frauen im Allgemeinen zuhause den Großteil der Hausarbeit. Spätestens mit dem ersten Kind ergibt sich die traditionelle Rollenteilung, sagen Expertinnen. Ihrer Ansicht nach könnte die Väterkarenz daran etwas ändern. (Quelle: oe1.orf.at)
ÖGB gilt als „kämpferisch“
Insgesamt 42 Prozent der ÖsterreicherInnen zählen auf den ÖGB. Das Vertrauen ist seit 2007 um mehr als zehn Prozentpunkte gewachsen. Das ergab eine Zeitverlauf-Studie der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft. In allen abgefragten Bereichen ist ein Positiv-Trend zu erkennen. Am deutlichsten im Bereich „Aktivität“, der mit Eigenschaften wie „einflussreich“ (52 Prozent) und „kraftvoll“ (36 Prozent) verbunden wird. 52 Prozent der Befragten schätzen den ÖGB als „verlässlich“ ein. Für 51 Prozent der Befragten ist der ÖGB „hilfreich“, wobei diese Ansicht unter den Mitgliedern mit 67 Prozent öfter vertreten wird. (Quelle: ÖGB)
Gedanken zum 1. Mai
„Würde, ganz ohne Arbeit“ unter diesem Titel setzt sich Claus Reitan in „Die Furche“ mit den Fragen rund um atypische Beschäftigungs- formen, Prekariat und Woorking Poor auseinander dazu schreibt er:
Arbeit und die dadurch geschaffenen Werte seien voneinander entkoppelt, sagt Negt zur Problematik der Working Poor, der arbeitenden Armen. Deren Erwerbseinkommen reicht fürs Überleben. Doch wer fortwährend in prekären Lebensverhältnissen existieren müsse, der „verliert den Sinn individueller Lebensplanung“. Genau das ist gegenwärtig Schicksal zu vieler, die lediglich ihre Arbeitskraft einzusetzen haben, die keineswegs Geld für sich arbeiten lassen können, was ohnedies ein brisanter Zynismus ist und eingeschränkt gehörte. (Quelle: Die Furche)
Den gesamten Artikel kannst du hier nachlesen.
Tag der Diakoninen: Stellungnahme der Frauenkommission der Diözese Linz
1998 wurde der 29. April, der Todes- und Gedenktag der hl. Katharina von Siena, vom Katholischen Deutschen Frauenbund zum „Tag der Diakonin“ ausgerufen. An diesem Tag soll auf die Anliegen und Berufungen von Frauen in der Katholischen Kirche aufmerksam gemacht werden.
Die Frauenkommission der Diözese Linz nutzt diese Gelegenheit, um den Blick auf die in der Diözese Linz tätigen Seelsorgerinnen zu lenken und auf eine besorgniserregende Entwicklung hinzuweisen:
Der Ständige Diakonat und die Frauen
In der Diözese Linz arbeiten Frauen und Männer, Geweihte und Nicht-Geweihte in der Seelsorge. Durch den immer akuter werdenden Priestermangel wird die Not in der Seelsorge immer größer. Auf diese Situation wird in der Diözese Linz (und nicht nur dort) zunehmend mit der Weihe von ständigen Diakonen reagiert. Neben ehrenamtlich tätigen Männern entscheiden sich verstärkt auch theologisch ausgebildete Pastoralassistenten und Pfarrassistenten dazu, sich zum ständigen Diakon weihen zu lassen. Sehr oft ist diese Entscheidung beeinflusst durch die immer dringlicher werdende Personalnot in der Seelsorge (= Mangel an geweihten Seelsorgern, die die Sakramentenspendung aufrecht erhalten können). Diese Entwicklung bringt die schwierige Situation von Frauen als Seelsorgerinnen verstärkt ins Bewusstsein. (Quelle: Diözese Linz)
Hier findest du den gesamten Artikel
Äbtissin für Gleichstellung der Frau in Kirche
Die Äbtissin des Zisterzienserinnen-Klosters Mariastern-Gwiggen, Hildegard Brem, wünscht sich die Gleichstellung der Frauen in der Kirche. Das müsse in der Zahl, der Position und der Bezahlung erfolgen, so die Äbtissin (Quelle: ORF.at)
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