ist es wirklich schon so spät …(klick!)
Das Zeit etwas kostbares ist, wissen wir nicht erst seit Paulchen Panther und der Einführung von Zeit +. Die Erfahrungen mit der elektronischen Zeitaufzeichnung sind ganz unterschiedlich. Von übersichtlich und einfach bis zu kompliziert und zeitaufwendig.
Die korrekte Aufzeichnung der geleisteten Arbeitszeit dient sowohl zur eigenen Überprüfbarkeit, wie auch zu der des/der Dienstvorgesetzten. Unter „korrekt“ versteht sich die Arbeitszeit auch zu jenem Zeitpunkt einzutragen an dem sie geleistet wurde. Dies wurde auch in den „Häufig gestellten Fragen zur Arbeitszeit“ explizit festgehalten.
Durch die neue Form der Zeitaufzeichnung wird jetzt besser sichtbar, ob über den gesetzlich geregelten Rahmen gearbeitet (Tägliche Höchstarbeitszeit, Wöchentliche Höchstarbeitszeit, Tägliche- bzw. wöchentliche Ruhezeiten etc.) wurde. Das Arbeitszeitgesetz geht dabei von schutzwürdigen Interessen des/der Arbeitnehmers/Arbeitnehmerin aus. Dabei verfolgt das Arbeitszeitgesetz (AZG) im Wesentlichen 3 Ziele:
- Gesundheitsschutz
- Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
- Schaffung von Freiräumen zur Selbstverwirklichung
In einem Symposion der Arbeiterkammer OÖ mit dem Titel „Unsere Arbeit. Unsere Zeit.“(klick!) referierte Az. Prof. Dr. Elias Felten zum Thema „Wozu Arbeitszeitrecht“(klick!). Er meinte unter anderem:
Knapp 50 Jahre nach Inkrafttreten des AZG ist von dessen Grundidee wenig übrig geblieben -Normalzeit von 8-Stunden/Tag und 40-Stunden/Woche stehen zwar im Gesetz (§3) -Betriebliche Realität sind jedoch 10-12 Stunden/Tag und 50 Stunden/Woche
Wofür die ArbeitnehmerInnenbewegung 100 Jahre gekämpft hatte wurde in der Hälfte der Zeit wieder zunichte gemacht.
Für deine Fragen rund um das Thema Arbeitszeit stehen wir BetriebsrätInnen(klick!) dir gern zur Verfügung.


als aktive Betriebsrätin bin ich (wieder) neu im Team, zuletzt war ich das von 1989 – 2009, davon zwei Funktionsperioden als Vorsitzende.
Am Vormittag des 5. Jänner 2017 ist unsere Kollegin Sigrun Savoy, Pastoralassistentin Wels Hl. Familie und Betriebsrätin, von dieser Welt gegangen. Wir blicken traurig und dankbar zurück auf die gemeinsame Zeit – auf ihren Humor, auf ihre Geselligkeit, auf ihr offenes Ohr, auf ihre Geradlinigkeit und Authentizität, auf ihre Empathie und ihr Engagement in der Pfarre, in unseren Betriebsratssitzungen und für die KollegInnen im Betrieb Pastorale Berufe.