Archiv des Autors: Christian Penn

Eine Million Menschen in Österreich armutsgefährdet

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Familie und Beruf, Gute Arbeit veröffentlicht.

Hier findest du die aktuellen Daten und Fakten zur Armutsgefährdung in Österreich:

Statistik Austria hat berechnet, dass 12% der Bevölkerung bzw. rund eine Million Menschen armutsgefährdet sind. Trotz Konjunktureinbruch 2009 und Anstieg der Arbeitslosigkeit stieg der aus dem Haushaltseinkommen errechnete Lebensstandard um 3,7%. Die kurzfristigen Auswirkungen der Krise für die Privathaushalte in Österreich waren eher moderat. Längerfristig haben sich die Lebensbedingungen armutsgefährdeter Personen kontinuierlich verschlechtert und die Zahl der manifest Armen erreicht 2010 einen Höchststand. Für 511.000 Armutsgefährdete war der absolute Mindestlebensstandard nicht mehr leistbar. Datengrundlage sind Ergebnisse der im Jahr 2010 EU-weit durchgeführten Erhebung EU-SILC über die aktuellen Lebensbedingungen und die Einkommenssituation im Jahr 2009.

 Steigerung des allgemeinen Lebensstandards auch im Krisenjahr

Der aus dem Haushaltseinkommen errechnete mittlere Lebensstandard lag im Einkommensjahr 2009 bei 20.618 Euro, das bedeutet einen Anstieg um 3,7% gegenüber dem Vorjahr. Der Lebensstandard in Österreich hat sich demnach auch im sogenannten Krisenjahr gesteigert. Im Jahr 2009 ist die Arbeitslosigkeit zwar gestiegen und die Löhne bei bestimmten Gruppen infolge von Kurzarbeit zurückgegangen. Weiterlesen

Gesegnete Weihnachtsfeiertage und alles Gute fürs neue Jahr

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Fenster Stadtpfarrkirche Eferding

Ich wünsche dir das Licht, dass sich in der Hingabe vollendet. Es lässt die Dunkelheit zurückweichen.

Ich wünsche dir das Licht, das durch die Gegenwart Christi kommt. Wen wir mit ihm gehen und sein Wort annehmen – wie könnte uns dann die Nacht überkommen?

Ich wünsche dir das Licht, das leuchtet durch die Freude des Teilens. Wenn Schwestern und Brüder sich gegenseitig immer neu helfen und aufrichten, wenn sie miteinander reden und beten, dann verliert die Nacht ihre Macht auf dieser Erde.

Ich wünsch dir das Licht, dass durch den immer neu geführten Dialog leuchtet, wenn sich Getrenntes im Gespräch wiederfindet. Freunde, wen unsere Weg, so oder so, demütig, treu mit Beharrlichkeit gegangen, Gottes Licht durchscheinen lassen durch Taten und Worte – welche Ausstrahlung wird es haben in jedem Teil dieser Erde? (Verfasser unbekannt)

Mit diesem Text verbinden wir, das Betriebsratsteam von Pastorale Berufe, unsere guten Wünsche für die kommenden Festtage und das Jahr 2012.

Christian, Birgit, Gerhard, Franz, Sigrun, Elisabeth

e-DAF 2012

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Bereits im Frühjahr wurde vereinbart, dass in Hinkunft die e-DAF von Pastorale Berufe erstellt wird. Büroassistentin Barbara Krottenauer arbeitet bereits daran. Sobald die neue e-DAF im Intranet abrufbar ist ergeht die entsprechende Info an dich.

Herzliche Gratulation

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Landesauszeichnung_1202Das Betriebsratsteam von Pastorale Berufe gratuliert folgenden KollegInnen zu den Auszeichnungen des Landes Oberösterreich, die am 29. November 2011 von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreicht wurden:

Mag.a Elisabeth Kamptner  –  Goldenes Verdienstzeichens des Landes OÖ

Mag. Alois Aichinger, Mag. Reinhard Brandstetter, Dr. Hermann Deisenberger, Mag.a Hildegard Heissl und Mag. Hermann Wohlschläger-Aichinger  – Silbernes Verdienstzeichens des Landes Oberösterreich

Infos zum Krankenstand

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Arbeiterkammer veröffentlicht.

In unserem Betrieb gilt die Regelung, dass für die ersten drei Krankenstandstage keine ärztliche Bestätigung notwendig ist (siehe auch Formular Abwesenheitsmeldung Krankheit). Da jedoch niemand im Vorhinein sagen kann, wie lange der Krankenstand dauern wird, ist es sinnvoll gleich am ersten Tag einen Arzt/eine Ärztin aufzusuchen. Eine rückwirkende Krankmeldung ist meist nicht möglich. (siehe auch „Anstatt langer Reden 26“)



Weitere Infos zum Thema Krankenstand findest du auch hier.

Fest der Allianz für den freien Sonntag

14 Jahre Sonntags-Allianz OÖ, 10 Jahre Sonntags-Allianz Österreich und die Gründung der Europäischen Sonntags-Allianz am 20. Juni 2011 wurden beim Fest „Gemeinsam frei: Dafür muss Zeit sein!“ am Abend des 1. Dezember 2011 im Linzer Schloss gefeiert. Drei neue Mitglieder wurden in die oberösterreichische Sonntagsallianz aufgenommen: migrare OÖ – Zentrum für MigrantInnen OÖ, Landesfeuerwehrverband OÖ und Katholischer Familienverband OÖ.

Dr. Jürgen P. Rinderspacher vom Institut für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften (IfES) Universität Münster und der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik (DgfZP) Berlin stellte die Frage nach der Bedeutung der Sonntagsruhe. „Heute stellt in Deutschland öffentlich niemand mehr den Sonntag in Frage. Vor einem Jahrzehnt war das noch anders“, betonte Rinderspacher. Der Wissenschafter stellt jedoch einen schleichenden Wandel der Rahmenbedingungen für die Existenz des freien Sonntags fest. Stichworte dazu sind: Individualisierung, Ökonomisierung, Säkularisierung, Globalisierung, Demografischer Wandel, Medialisierung. Eine regelmäßige kollektive Unterbrechung des Wochenverlaufs zur Verbesserung des geistigen und sozialen Wohlbefindens sei notwendiger denn je. Weiterlesen

„Zeit ist Leben“

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Arbeiterkammer, Arbeitsrecht veröffentlicht.

… unter diesem Titel veranstaltete die AK OÖ eine Tagung in Linz. Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Dr. Jürgen Rinderspacher referierte zum Thema „Zeitwohlstand – auf dem Weg zu einenm anderen Wohlstand der Nation„.  

ZeitAKZeitforscher Rinderspacher spricht sich für mehr „Zeitwohlstand“ aus – also eine ausreichende Menge an Zeit, ausreichend gemeinsame Zeit und ein hohes Maß an Selbstbestimmung darüber, wie die eigene Zeit verwendet wird. „Zeitwohlstand ist Ergebnis eines mühevollen und nicht endenden Prozesses der gesellschaftlichen und persönlichen Wiederaneignung der verlorenen Zeit“, so der Zeitforscher. (Quelle: AK Oberösterreich)

DI Harald Totzauer vom Arbeitsinspektorat Linz  nahm in seinem Referat Bezug auf die „Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitszeitkontrolle„.

AK Präsident Dr. Johann Kalliauer bezog sich in seinen Ausführungen auf die Ergebnisse des AK-Gesundheitsmonitors:

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Offener Brief an die Klubobleute im österreichischen Nationalrat „Bremst die Verursacher der Schulden!“

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Gute Arbeit veröffentlicht.

Bremst die Verursacher der Schulden!

Für wen wird hier eigentlich Politik gemacht, für uns Bürger/-innen oder zur Befriedigung von Ratingagenturen? Wir brauchen keine einseitig auf Sparpolitik abzielende Schuldenbremse! Wir Österreicher/-innen hatten unsere Staatsverschuldung am BIP zwischen 1999 und 2007 von 67,2% auf maastrichtkonforme 59,5 % gesenkt (Quelle: Staatsschuldenausschuss, 30.6.2010). Wir, die 99% dieses Landes, haben nicht über unsere Verhältnisse gelebt! Wurden seit 2008 die Sozialleistungen oder Bildungsausgaben so dramatisch erhöht, dass wir 3 Jahre später 15% mehr Schulden (75%) haben? Ist uns da was entgangen? Nein! Es waren Banken, Zocker und die sich als quasi göttliche Macht gebärdenden „Märkte“, die uns die positive Schuldensenkungsbilanz der genannten Jahre zerstört haben.

 Seit 2008 bluten die europäischen Staats- und Privathaushalte für die Gier von Finanzeliten, die den Hals nicht voll kriegen können. Staatsschulden können reduziert werden, indem man Ausgaben für Behinderte und Pflegebedürftige, für Familienleistungen, für Bildung und Universitäten kürzt. Das wollen wir aber nicht, weil es sozial, politisch und auch ökonomisch phantasielos, dumm und noch dazu ungerecht ist. Weiterlesen

Schuldenbremse gefährdet die Demokratie

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Arbeiterkammer veröffentlicht.

Ein Diskussionsbeitrag der AK Oberösterreich zum Thema Schuldenbremse in Österreich:

KalliauerWer auf die Schuldenbremse steigt, um von Ratingagenturen gut bewertet zu werden, gefährdet letztlich die Demokratie und den sozialen Frieden. „Das Land auf Kosten der Beschäftigten und Pensionisten kaputt zu sparen, ist der falsche Weg aus der Spekulationskrise“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat riesige Löcher in die staatlichen Budgets gerissen. Gezahlt haben für diese Krise schon mehrmals die Beschäftigten, und nicht jene, die sie verursacht haben.

„Wenn die Bundesregierung nun auf die Schuldenbremse steigt, um den dubiosen Anforderungen von Ratingagenturen zu genügen, dann ist das ein fatales Signal“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer in seinem Bericht an die AK-Vollversammlung. Er warnte davor, das Land kaputt zu sparen und appellierte an die Regierung, neue Einnahmenquellen zu erschließen, anstatt das Bildungssystem, das Gesundheitswesen oder die Pensionisten/-innen auszuhungern.

Es ist höchst an der Zeit, dass auch Vermögende und große Unternehmen zahlen. Wenn sie aber weiter nichts zur Finanzierung des Staates beitragen, riskieren sie den sozialen Frieden in Österreich und letztlich in ganz Europa“, so Kalliauer. Weiterlesen

„Mehrere kürzere“ Arbeitspausen empfohlen

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Betriebliche Gesundheitsförderung veröffentlicht.

Logo Grüll betrieblicheGesundheitsfoerderungRegelmäßige Pausen können die gesundheitliche Situation von Arbeitnehmern verbessern. Dabei sind „mehrere kürzere Pausen nach ungefähr zwei Stunden sinnvoller als eine lange“, sagte Jasminka Godnic-Cvar von der Meduni Wien.

Überlange Arbeitszeiten führen zu Schlafstörungen, Fehleranfälligkeit oder erhöhten Unfallraten, sagte Godnic-Cvar im Vorfeld der Jahrestagung der Gesellschaft für Arbeitsmedizin. Personalmangel sei aber nur eine der möglichen Ursachen, denn viele Menschen seien von ihrem Job so begeistert, dass sie erst zu spät merken, „dass das Gehirn eine Pause braucht“, ergänzte Christine Klien, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin. Weiterlesen